Über uns – Nachsuchengruppe Waldeck-Frankenberg

Die Nachsuchengruppe Waldeck-Frankenberg wurde im Zeitraum 2010 bis 2011 gegründet. Da es zu dieser Zeit noch nicht die Regelung des § 27 Abs. 7 des Hessischen Jagdgesetztes gab, bewiesen die Untere Jagdbehörde sowie die Vorsitzenden der Hegegemeinschaften in Waldeck-Frankenberg große Weitsicht, indem sämtliche Nachsuchenführer der Nachsuchegruppe Waldeck-Frankenberg in allen Hegegemeinschaften anerkannt wurden. Also war bereits 2012 die revierübergreifende Nachsuche in Waldeck-Frankenberg möglich und somit hessenweit ein Novum.

Nach Einführung des § 27 Abs. 7 Hessisches Jagdgesetz wurde der Verwaltungsaufwand in der Hinsicht geringer, dass die Bestellung der Hundeführer durch die Hegegemeinschaften und die Untere Jagdbehörde entfallen konnte. Die Anerkennung der Gespanne für die hessenweite Nachsuche erfolgt nunmehr durch den RP in Kassel

Unsere Nachsuchenführer

Anforderungen an das Nachsuchengespann

An die Hundeführer und deren vierbeinige Jagdhelfer werden besondere Anforderungen gestellt, die nur von Gespannen, die ausschließlich Nachsuchen (also keine Stöberarbeit) betreiben, zu erfüllen sind. Die Hunde müssen einer vom JGHV anerkennten Jagdhunderasse angehören und vom RP zur jagdbezirks- und hegegemeinschaftsübergreifenden Nachsuche zugelassen sein. Die Hunde müssen ferner körperlich in der Lage sein, eine vielversprechende Hetze durchführen zu können. Der Hundeführer muss die physische Fähigkeit mitbringen, seinem Hund am Riemen und insbesondere bei einer Hetze zeitnah folgen und helfen zu können.

Wenn durch menschliches Verschulden ein Geschöpf geriet in Not und ein qualvoll Leiden, Dulden, einem wunden Wilde droht, wenn des Geistes hohe Stufe und es menschen Kunst nicht reicht, folgt der Hund dem bangen Rufe, seine Nase schafft es leicht.

Kontaktdaten Nachsuchenführer

Wir sind jederzeit für sie da.

Unsere Nachsuchenführer erreichen Sie unter folgenden Kontaktdaten: (in alphabetischer Reihenfolge)

StandortRufnummer
Bienhaus, TorvenBattenberg0174 4158 802
Ellermann, KlausHaubern0162 659 22 92
Förster, KatrinRosenthal-Willershausen0172 5609 112
Glöser, EricErnsthausen0162 1555 407
Hecker, Karl-HeinzRosenthal-Willershausen0171 277 0216
Keuling, KarlTwistetal0174 6803 908
Knoche, AndreasAllendorf-Eder0173 274 5332
Kull, TomFrankenberg0160 4706082
Langerzik, HeinzKorbach0170 7627 300
Schulenberg, MichaelWillingen0163 8853 722
van der Veek, ReneWolfhagen0170 8561 560
Vöbel, MarcoHatzfeld0173 525 7540
Wohlrab, KlausWolfhagen0170 900 4756

klicken Sie bitte auf den nachfolgenden Link um die Kontaktliste im PDF-Format herunterzuladen

zum Thema Nachsuche

Das Verhalten vor dem Schuss

Um Nachsuchen zu Verhindern oder die Erfolgsaussichten einer späteren Nachsuche zu verbessern gilt es bereits vor dem Schuss, einige Punkte zu beachten:

  • Standort des Wildes und den eigenen Standort vor dem Schuss merken (markante Geländepunkte in Schussverlängerung einprägen)
  • Sind mögliche Hindernisse in der Schußbahn ?
  • Wie ist meine Schußentferung (nicht zu nah und nicht zu weit) ?
  • Nicht in die Rotte/Sprung/Rudel schießen (Gefahr von Paketschüssen !)
  • Sind bereits vor dem Schuss Auffälligkeiten an dem Stück erkennbar ?
  • Wohin schieße ich ? Immer auf die Kammer, also den Brustkorb/Thorax. „Küchenschüsse“ auf den Träger oder hinter den Teller sind sträflicher Leichtsinn.

Das Verhalten nach dem Schuss

  • Grundsätzlich sofort nachladen und wieder in Anschlag gehen.

Wenn das Stück nicht liegt gilt:

  • Zeichnen bzw. Fluchtrichtung merken und auf mögliche Geräusche achten
  • Ruhe bewahren
  • Anschuss vorsichtig aufsuchen und markieren, Pirschzeichen sichern
  • „vertrampeln“ des Anschusses und Nachgehen unbedingt vermeiden
  • Überlassen Sie den zweiten Blick dem Nachsuchenführer !

Informationen:

  • Was wurde wann beschossen ?
  • Was wurde am Anschuss gefunden ?
  • Treffpunkt

Begleiten der Nachsuche

  • Den Anweisungen des Nachsuchenführers ist zwingend Folge zu leisten.
  • Revierkundige Begleiter tragen Schutzausrüstung (Handschuhe, Gesichtsschutz, Warnkleidung).
  • Nach Möglichkeit sollte ein Begleitfahrzeug zur Verfügung stehen.

Nachsuchenorganisation bei Bewegungsjagden

  • Rechtzeitige Einladung bzw. Information an Nachsuchengespanne.
  • Ausreichende Anzahl Gespanne (1 Hundeführer für ca. 25 Schützen)
  • Nachsuchenkoordinator einsetzen
  • Anschussprotokoll verwenden (siehe Link)
  • Ortskundige Begleiter vorhalten
  • Begrenzung auf zwei unklare Anschüsse pro Schützenstand !

Nachsuchengespanne (in alphabetischer Reihenfolge)

Bienhaus TorvenBattenberg0174 4158 802

Ellermann KlausHaubern 0162 659 22 92

Förster KatrinRosenthal-Willershausen0172 5609 112

Glöser EricErnsthausen0162 1555 407

Hecker Karl-HeinzRosenthal-Willershausen0171 277 0216

Keuling KarlTwistetal0174 6803 908

Knoche AndreasAllendorf-Eder0173 274 5332

Kull TomFrankenberg0160 4706082


Langerzik HeinzKorbach0170 7627 300

Schulenberg MichaelWillingen0163 8853 722

van der Veek ReneWolfhagen0170 8561 560

Vöbel MarcoHatzfeld0173 525 7540

Wohlrab KlausWolfhagen0170 900 4756

Blog

Exkursion

Am Sonntag, dem 08.03.2020 fand, unter der Leitung von Forstwirtschaftsmeister Andreas Knoche, eine Exkursion zum Thema „die Rolle der Jagd bei der Wiederbewaldung“ im Forstamt Frankenberg statt. Neben aktiven und fördernden Mitgliedern der Nachsuchengruppe Waldeck-Frankenberg, fanden sich einige Gäste und der zuständige Revierleiter Bromskirchen, Herr Renzihausen um 10 Uhr am Treffpunkt Meiserburg ein.  Das erste …